Westfälisches Platt heute gibt Einblicke in das plattdeutsche Leben in Westfalen. Es werden
sowohl Personen, die sich mit Plattdeutsch beschäftigen und sich für die Sprache einsetzen, als
auch das breite Angebot von plattdeutschen Arbeitskreisen, Projekten und Institutionen
vorgestellt.
Solltet ihr nicht alles verstehen oder Fragen zum jeweiligen Pottkaast haben, schreibt uns! Wir leiten es weiter.
Eine Nachricht an uns genügt. Gern beantworten wir auch alles rund um das Projekt, nehmen Anregungen und Wünsche
oder eure Anfrage auf, wenn ihr mitmachen wollt. Unser Projekt ist jedoch begrenzt und endet im April 2028.
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Störmede bei Geseke feiert im September 2026 sein 1.200-jähriges Bestehen. Das bedeutet aber auch 1.200 Jahre Plattdeutsch im Ort.

Freilich, der plattdeutsche Arbeitskreis im Traditionsverein Störmede besteht erst seit 30 Jahren. Aber wer konnte bei der ersten Erwähnung im Jahr 826 auch schon daran denken, dass es - ähnlich wie heute beim Hochdeutschen mit Englisch - zu einer Verdrängung der ursprünglich sächsischen Muttersprache - dem späteren Niederdeutsch - kommen würde?
Westfälisches Platt heute hat es schwer, aber es gehört selbstverständlich zum Ortsjubiläum dazu, genauso wie das Heimathaus. Sprache ist nicht nur Gegenwart, sie ist besonders im Platt eben auch Geschichte. Stirbt sie aus, geht eine Tradition, geht ein Kulturgut verloren. Der Plattkreis Störmede u. a. mit Elisabeth Mauermann, Rudolf Schulte, Anton Bress und allen voran Mariana Dobras versucht das zu verhindern. Sie machen Mut, wieder Platt zu lernen und zu sprechen, indem sie auf Plattdeutsch erzählen: Störmeder Geschichte, Kindheitserinnerungen, Sagenhaftes und ein Märchen.
Seit 1991 wird auf der Bohnenburg bei Warstein Suttrop jedes Jahr am ersten Mittwoch im August das Westfälische Platt lebendig gehalten. Dann treffen sich die plattdeutschen Arbeitskreise aus der Umgebung und präsentieren Dönekes und mehr. Auch das Rahmenprogramm wird komplett op Platt präsentaiert. Bis zu 150 Plattbegeisterte kommen auch heute noch zusammen. Und schon so manches Stadtoberhaupt aus Warstein oder Rüthen musste für die Begrüßung etwas Plattdeutsch lernen. Dank der Plattdeutschen Schule in Belecke geht das ja auch.
Wir bringen euch im zweiten Pottkaast den Mitschnitt von der Bohnenburg 2026 - eben plattdeutsches Leben in Westfalen live:
Das WOLL-Magazin gibt es seit über 15 Jahren. Dabei steht WOLL für Worte, Orte, Land und Leute. Es wurde zu einem Markenzeichen und zu einem Wort, auf das man im Sauerland stolz ist. Hermann J. Hoffe erzählt Markus Hiegemann von plattdeutschen Büchern des WOLL-Verlags, Aktivitäten und Plänen:
Mitwirkende bei der Audioaufnahme: Klaus-Peter Kappest (Technik) und Rudolf Horst (Projektleitung). Das bearbeitete Foto stammt von Ruth Reintke.
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Pottkaast 03 - September 2026
1.200 Joahre Plattduitsk in StürmedeStörmede bei Geseke feiert im September 2026 sein 1.200-jähriges Bestehen. Das bedeutet aber auch 1.200 Jahre Plattdeutsch im Ort.

Freilich, der plattdeutsche Arbeitskreis im Traditionsverein Störmede besteht erst seit 30 Jahren. Aber wer konnte bei der ersten Erwähnung im Jahr 826 auch schon daran denken, dass es - ähnlich wie heute beim Hochdeutschen mit Englisch - zu einer Verdrängung der ursprünglich sächsischen Muttersprache - dem späteren Niederdeutsch - kommen würde?
Westfälisches Platt heute hat es schwer, aber es gehört selbstverständlich zum Ortsjubiläum dazu, genauso wie das Heimathaus. Sprache ist nicht nur Gegenwart, sie ist besonders im Platt eben auch Geschichte. Stirbt sie aus, geht eine Tradition, geht ein Kulturgut verloren. Der Plattkreis Störmede u. a. mit Elisabeth Mauermann, Rudolf Schulte, Anton Bress und allen voran Mariana Dobras versucht das zu verhindern. Sie machen Mut, wieder Platt zu lernen und zu sprechen, indem sie auf Plattdeutsch erzählen: Störmeder Geschichte, Kindheitserinnerungen, Sagenhaftes und ein Märchen.
Pottkaast 02 - August 2026
Niu op de Bäomerg 2026 - Westfälisches Platt live von der Bohnenburg 2026Seit 1991 wird auf der Bohnenburg bei Warstein Suttrop jedes Jahr am ersten Mittwoch im August das Westfälische Platt lebendig gehalten. Dann treffen sich die plattdeutschen Arbeitskreise aus der Umgebung und präsentieren Dönekes und mehr. Auch das Rahmenprogramm wird komplett op Platt präsentaiert. Bis zu 150 Plattbegeisterte kommen auch heute noch zusammen. Und schon so manches Stadtoberhaupt aus Warstein oder Rüthen musste für die Begrüßung etwas Plattdeutsch lernen. Dank der Plattdeutschen Schule in Belecke geht das ja auch.
Wir bringen euch im zweiten Pottkaast den Mitschnitt von der Bohnenburg 2026 - eben plattdeutsches Leben in Westfalen live:
Pottkaast 01 - Juli 2026
Das WOLL-Magazin und Plattdeutsch heuteDas WOLL-Magazin gibt es seit über 15 Jahren. Dabei steht WOLL für Worte, Orte, Land und Leute. Es wurde zu einem Markenzeichen und zu einem Wort, auf das man im Sauerland stolz ist. Hermann J. Hoffe erzählt Markus Hiegemann von plattdeutschen Büchern des WOLL-Verlags, Aktivitäten und Plänen:
Mitwirkende bei der Audioaufnahme: Klaus-Peter Kappest (Technik) und Rudolf Horst (Projektleitung). Das bearbeitete Foto stammt von Ruth Reintke.
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bewegt. Gern stellen wir euch und eure plattdeutsche Arbeit, Projekte, Gruppen und Aktivitäten im Pottkaast vor.
Für euch entstehen keine Kosten.
post@westfalenwelle•de
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Pottkaast ekstra
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